Workshoptag:

Workshops und Diskussionen zu verschiedenen Themen

Staatsschuldenkrise
Welcher politischen und ökonomischen Logik folgen Staatsschulden? Und zwar nicht erst, wenn die Finanzmärkte das Vertrauen in einen Staat verlieren.

Wege durch die Krise(n) zur befreiten Gesellschaft
Wie organisieren wir schon jetzt das Leben nach dem Kapitalismus und welche Handlungsmöglichkeiten bieten Theorie und Praxis des Anarchosyndikalismus?

Die Wirtschafts- und Finanzkrise – eine linke Analyse
Eine Untersuchung der Ursachen, Entwicklungsphase und Perspektiven der Krise.
Mit einem Referenten der Systemzwerge

Richtungsforderungen – Wie helfen uns Richtungsforderungen dabei, die bestehenden Verhältnisse zu ändern?
Wie konkret muss eine Richtungsforderung, wie utopisch darf sie sein? Müssen wir neben dem Ziel auch den Weg dahin aufzeigen? Wo liegt die Grenze zum Reformismus?

Kapitalismus und Krise – Eine Einführung
Der Workshop soll einführend den systemimmanenten Zusammenhang von Kapitalismus und Krise darlegen und grundlegende Kategorien klären.
mit Thomas Sablowski (Uni FF/M)

Von bösen Bänkern und fiesen Spekulanten
Geklärt werden sollen grundlegende Begriffe und weitverbreitete Missverständnisse über allmächtige Bänker, raffende Spekulanten und die „solide“ Realwirtschaft.
mit Norbert Trenkle (Gruppe Krisis)
Der akute Krisenschub nimmt zwar von den Finanzmärkten seinen Ausgang, die Ursachen liegen aber tiefer. Nichts ist so verkehrt wie die Dolchstoßlegende, eine gesunde Realwirtschaft sei der grenzenlosen Habgier einer Handvoll Banker und Spekulanten zum Opfer gefallen. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Das historisch beispiellose Abheben des Finanzüberbaus in den letzten drei Jahrzehnten war selber schon die Verlaufsform und der provisorische Aufschub einer fundamentalen Krise der kapitalistischen Gesellschaft. Eine Produktionsweise, die auf der
Vernutzung lebendiger Arbeitskraft beruht, muss angesichts des ungeheuren Produktivkraftschubs der dritten industriellen Revolution an ihre strukturellen Grenzen stoßen. Die Gesellschaft hat nicht etwa „über ihre Verhältnisse gelebt“, sie ist zu reich für den Kapitalismus.

Die unendliche Geschichte
Seit wann ist eigentlich genau schon Krise und inwiefern kann im Kapitalismus überhaupt zwischen Krise und Normalzustand unterschieden werden?

Krisennationalismus
Welche polit-ökonomischen und ideologischen Voraussetzungen hat das deutsche „Wirtschaftswunder“ in der Krise? Und warum steht es auf tönernen Füßen?
mit Felix Fiedler (Berlin)

Samstag, 10. März 2012, 11 – 19 Uhr,
Universität Hannover, Schneiderberg 50, V405/V407/V410/V411